Apricity

Freitag, 13. Januar 2017

Endlich ist es soweit, es liegt Schnee! Naja oder was davon noch übrig ist. Mittlerweile kann man in meiner Gegend nur noch erahnen, dass es hier bis vor Kurzem noch wie im tiefsten Winter ausgesehen hat. Doch obwohl die erste und hoffentlich nicht letzte Schneephase für dieses Jahr nun schon fast vorbei ist, habe ich am letzten Wochenende natürlich gleich meine Kamera geschnappt und endlich ein paar Shootings aufgeholt, die ich schon seit November mit der Hoffnung auf Schnee immer wieder verschoben habe. Die Ersten waren am letzten Freitag Michi und ihr Freund Thomas. Ich hatte wirklich Glück die beiden unter der Woche für Fotos zu erwischen. Da es ja immer so früh dunkel wird, ist der Zeitraum zum Fotografieren selbstverständlich sehr begrenzt und nach dem Abi ist die Mehrzahl meiner Freunde eben sehr beschäftigt mit Studium, Ausbildung und Co. Glücklicherweise hat Michi die meisten Freitage frei und auch ihr Freund musste nur bis Mittags arbeiten. Also haben wir uns auf halbem Weg am See getroffen und ein paar Sonnenstrahlen in Kombination mit dem ersten Schnee eingefangen. Es war wirklich ein schöner Nachmittag, der mit einer Runde Kakao in der neuen Wohnung von den beiden den perfekten Abschluss fand.
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Also von mir aus könnte ja ruhig einen Monat lang durchgängig Schnee liegen, und zwar so richtig viel. Fotos im Schnee machen zu können ist für mich mittlerweile ja schon eine richtige Seltenheit im Winter geworden. Umso glücklicher bin ich, dass ich dieses Jahr zum ersten Mal ein Pärchen im Schnee fotografieren konnte. Und ich hoffe, das wird auch nicht das Letzte gewesen sein!

So i close my eyes to old ends and open my heart to new beginnings

Samstag, 31. Dezember 2016

In ein paar Stunden ist das Jahr vorbei und ich sitze hier und kann mir nicht erklären wo die Zeit geblieben ist. Denn auch wenn 2016 voller schrecklicher Ereignisse in der Welt war, muss ich trotzdem sagen, dass es für mich persönlich ein wirklich schönes und, im positiven Sinne, ereignisreiches Jahr war. Ich habe mein Abitur erfolgreich überlebt, meinen Freund kennengelernt und hätte schließlich den Start in einen neuen Lebensabschnitt wagen müssen. Aber, wie viele Andere, befinde ich mich momentan noch in einer Grauzone. Für mich sind Routinen etwas wundervolles, Etwas, das mir Sicherheit gibt und mich beruhigt. Deshalb hat mich der Übergang von der Schulzeit in die neue Lebensphase auch ganz schön aufgewühlt. Ich habe schon immer Leute beneidet, die sich in neue Lebensumstände, eine neue Stadt, eine neue Arbeit etc. übergangslos einfügen konnten. Mir macht der Gedanke daran schon Angst. Dazu kam noch, dass meine beste Freundin wegzog, manche meiner Freunde ins Ausland verschwunden sind und noch Andere in ihrem neuen Leben weit weg voll und ganz angekommen sind, worüber ich mich natürlich freue aber gleichzeitig auch sehr neidisch bin. 
Ich habe mich im Sommer zwar auch um mehrere Ausbildungsstellen bemüht, habe dann aber schnell festgestellt, dass die hektische Welt des Marketings in einer Großstadt absolut Nichts für mich ist. Also stand ich im Herbst dann da. Alle Anmeldefristen waren abgelaufen, Plan B gab es Nicht und ich wusste Nichts mit mir anzufangen. Schlussendlich bin ich als Praktikantin bei einem Fotografen in meiner Stadt gelandet. Alles war neu und angsteinflößend, aber allein schon das Kleinstadtgefühl und der Fakt, dass jeder jeden kennt, hat mich irgendwie beruhigt. Ich habe mich überraschend schnell eingelebt und sogar die hektische Vorweihnachtzeit und die letzten Hochzeiten des Jahres mit Freuden gemeistert. In den nächsten Monaten wird es im Praktikum jetzt erstmal etwas ruhiger zugehen und ich habe Zeit mir über meine Zukunftspläne klar zu werden. Im Moment heißt das nächste Ziel: Lehramtsstudium. Und Ich muss sagen, dass ich ein gutes Bauchgefühl dabei habe. Natürlich macht mir die Vorstellung von riesen Vorlesungssälen und tausend fremden, selbstbewussten Studenten schon ziemlich Angst, aber ich gehe den Weg einfach Schritt für Schritt und lasse es auf mich zukommmen. Im Endeffekt sind die Monster in der Fantasie sowieso viel schrecklicher als im wahren Leben.

Das war jetzt also mein kleiner Jahresrückblick bzw. mein Blick in die wackelige Zukunft von 2017.
Eigentlich hatte ich nicht geplant so einen Text zu verfassen, aber irgendwie ist es ja doch schön in ein paar Jahren die unsicheren Worte noch einmal zu lesen, um hoffentlich darüber lachen zu können.

Nichtsdestotrotz sollte sich dieser Post eigentlich um die Fotos drehen, die ich vor ein paar Tagen mit Kim in der Wohnung von meinem Freund gemacht habe. Denn endlich bin auch ich auf den Zug aufgesprungen und habe Fotos mit einer Lichterkette gemacht. Und als ich Kim auch noch Schminken durfte, war der Tag mehr als perfekt. Außerdem konnte ich meinen neu gekauften Reflektor ausprobieren, der bei dem einseitigen Fensterlicht wirklich eine Rettung war. Ab jetzt werde ich definitiv versuchen auch bei Outdoor Shootings mit schlechtem Licht ab und zu eine dritte Person dabei zu haben, die mir mit dem Halten des Reflektors hilft.

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Einen besseren Jahresabschluss für meinen Blog könnte ich mir wirklich nicht wünschen. In Dingen Neujahrsvorsätze habe ich übrigens auch den Gleichen wie jedes Jahr: mehr Fotografieren. Mal schauen wie das nächstes Jahr so klappen wird. Bis dahin wünsche ich allen einen guten Rutsch und den Haustierbesitzern unter euch eine relativ ruhige und entspannte Nacht.

Mein erstes Fotobuch

Sonntag, 11. Dezember 2016


Ohne Titel

Auch mich haben diverse Posts über die Fotobücher von Saal-digital dazu veranlasst mich in diesem Jahr selbst als Produkttester zu bewerben und zu hoffen, dass mein kleiner Blog dafür genügt. Der nötige Anstoß für diesen, doch recht gewagten Schritt, kam von Caro, seit Neustem selbstständige Fotografin und fleißige Bloggerin auf ihrer neuen Website, die ihr gerne auch einmal besuchen könnt (klick).
Jetzt aber zurück zum Thema. Vor ein paar Wochen schrieb ich also mit großer Hoffnung eine E-mail an Saal-Digital mit der Anfrage eines ihrer hardcover Fotobücher auf Herz und Nieren oder in diesem Fall eher auf Papier und Tinte prüfen zu dürfen. Schnell kam die Antwort und zwei Tage später auch schon ein 40€ Gutschein in mein E-mail Postfach geflogen, der für ein Fotobuch nach meiner Wahl aus ihrem Sortiment galt. Da der Gutschein 'nur' 2 Wochen gültig war, hab ich mich schnell ans Gestalten gemacht und war kurz vor Ablaufdatum fertig mit meinem 39-seitigen A4 Fotobuch im Querformat. Warum Querformat? Einfach aus dem langweiligen Grund, dass ich erstaunlich viele meiner Lieblingsfotos in diesem Format fotografiert habe, ist wohl eine unbewusste Vorliebe von mir. Nach wenigen Tagen ist es dann auch schon angekommen und ich muss sagen, alle anderen Posts entsprachen der Wahrheit. Die Qualität ist wirklich beeindruckend, die Seiten sind unerwartet dick und stabil und auch der Seitenknick in der Mitte  fällt kaum auf, was ich Anfangs doch befürchtet hatte und weshalb ich nur eins der Fotos, und das auch nur ausversehen, über die Seitenmitte platziert hatte. Rein aus Kostengründen habe ich mich für ein Glanz Cover und mattierte Innenseiten entschieden, was aber in jedem Fall eine gute Entscheidung gewesen wäre, da es mir auch optisch sehr gefällt.

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Beim Cover habe ich mich mit Absicht für ein sehr schlichtes, bläuliches Nebelbild entschieden, das über Vorder- und Rückseite geht und nicht allzu auffällig ist. Die Entscheidung für das Cover war mit Abstand die schwierigste gewesen. Da mir aber von Anfang an klar gewesen war, dass ich ein Bild aussuchen wollte, das quasi das ganze Buch 'umschließt', hat es die Auswahl doch erheblich eingeschränkt. Viele meiner Motive sind eben sehr zentriert fotografiert und naja, da ich das Hauptmotiv nicht an der Kante des Fotobuches sehen wollte, wurde es schlussendlich eine schlichte Aufnahme aus dem Januar.

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Eine andere Sache, die mir beim Gestalten des Buches sehr gefallen hat, war die Möglichkeit nicht nur seine Bilder einzufügen sondern dazu auch mit Text und einer nicht unbedingt kleinen Auswahl an Bildelementen zu Arbeiten, wovon ich persönlich aber nur auf zwei Seiten Gebrauch gemacht habe.
Selbstverständlich ist das Fotobuch eben durch die sehr gute Qualität und die Größe nicht unbedingt ein Schnäppchen. Aber ich selbst werde bestimmt noch einmal ein Fotobuch bei Saal-Digital bestellen, nächstes Mal aber vielleicht ein wenig kleiner.
Und wer kurz vor Weihnachten noch über mögliche Weihnachtsgeschenke nachdenkt, dem kann ich einen Besuch auf der Internetseite von Saal-Digital nur weiterempfehlen, ich denke Fotogeschenke kommen nie aus der Mode und sind immer eine schöne Überraschung für Famile und Freunde.